Tordynex Medical AG : Wir über uns

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Nachweisliche Wirkung in über 95 % der Anwendungsfälle

Der innovative Analfissurstift überzeugt hinsichtlich Handling und Komfort. Seine einzigartig glatte Oberfläche und spezielle Formgebung gewährleistet ein sanftes und schmerzfreies Einführen und Entfernen sowie das Tragen über einen längeren Zeitraum (max. 60 Min.) sowohl im Liegen als auch im Sitzen.

  1. Erhalten Sie den Analfissurstift in der Regel am Folgetag der Bestellung (Eingang bis 14.00 Uhr) bequem als DHL-Paket
  2. Entnehmen Sie den Analfissurstift seiner eingeschweißten Verpackung
  3. Begeben Sie sich in eine altagsgerechte, sitzende oder liegende Position
  4. Führen Sie den Kopf des Analfissurstifts für <60 Minuten in den Analkanal ein
  5. Ziehen Sie den Analfissurstift mit dem Rückholbändchen heraus
  6. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals täglich an 7 aufeinanderfolgenden Tagen
  7. Treten erneute Symptome auf, führen Sie die Behandlung fort – Ihr Analfissurstift kann langfristig verwendet werden

 

Detailliertere Informationen zur Anwendung des Medizinprodukts entnehmen Sie der Gebrauchsanweisung.

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Mehr über die Behandlung

Die Behandlung mit dem Analfissurstift

Das Prinzip der konservativen Behandlung von akuten und chronischen Analfissuren besteht vornehmlich in der Entspannung des Schließmuskels, nämlich in der Senkung des intraanalen Druckes durch Aufdehnungsverfahren zur Entlastung des Afterschließmuskels. Hierbei ist es nach allgemeiner Ansicht hilfreich, die Dilatation als Selbstbougierung mit einem klassischen Analdilator durchzuführen.

Anerkannt und hilfreich ist dabei die vorsichtige Aufdehnung des verkrampften Schließmuskels mittels eines Analdilators. Die Wirksamkeit des therapeutischen Analdilators bei der Behandlung der akuten Analfissur ist dabei nahezu unbestritten. Durch die mit dem Analdilator erreichte Entspannung des Afters können die Bedingungen geschaffen werden, die für die Heilung der Analfissur zwingend erforderlich sind. Zudem wirkt die Schließmuskelentspannung darüber hinaus auch schmerzlindernd.

Anwendung des Analfissurstiftes

Der Analfissurstift ist aus einem ca. 50mm langen, konkav ausgebildeten Zylinder geformt, der einen vorderen, erweiterten Abschnitt und einen zum Aufbringen von Druck auf den inneren Analkanal und der Anatomie des Analkanals im Wesentlichen angepassten, sich in diesem Bereich konisch verjüngenden, mittleren Abschnitt aufweist, wobei sich der Analfissurstift in seinem hinteren Bereich wieder konisch erweitert. Der erweiterte, vordere Abschnitt des Analfissurstiftes ist abgerundet, um ein leichtes und schmerzfreies Einsetzen zu ermöglichen.

Der Durchmesser des Analfissurstiftes beträgt zwischen 7mm im konkaven Bereich und 10mm im erweiterten Bereich (siehe Abbildung 1) und übt auf die den Analfissurstift umgebende Schließ-muskulatur, insbesondere im Bereich der konkaven Ausformung, einen über den Anwendungszeit-raum von weniger als 60 Minuten anhaltenden, gleichmäßigen Druck aus, welcher bei dauerhafter bzw. wiederholter Selbstanwendung eine Entspannung des Schließmuskels durch Senkung des intraanalen Druckes und somit zur Entlastung des Afterschließmuskels führt.

Er wird in den zuvor gereinigten Analkanal eingeführt, bis die dünnste Stelle vom Schließmuskel umschlossen ist. Nach der Behandlung wird der Analfissurstift mittels Rückholband wieder entfernt. Der Analfissurstift ist ein Einpatienten-Produkt und kann nach sorgfältiger Reinigung (gemäß Gebrauchsanweisung) wieder verwendet werden.

Die Besonderheiten des Analfissurstiftes

Die teilweise kegelförmige Ausgestaltung am Markt befindlicher Analdilatoren mit einem Enddurchmesser von 20mm und teilweise mehr, bewirkt häufig, dass die Selbstdilatation – insbesondere anfänglich – schmerzhaft sein kann, da sich dessen Durchmesser über seine gesamte Länge hinweg stetig vergrößert. Durch den starken Druck im Analkanal kann dieser in der Regel nicht über einen längeren Zeitraum als ein paar Minuten verbleiben. Die Dehnung ist zwar erhöht, aber nicht dauerhaft, da eine dauerhafte Anwendung, welche bei der Selbstdilatation im Vordergrund stehen sollte, damit regelmäßig gar nicht möglich ist, zumal durch die konische Ausführungsform ein Verbleiben des Analdilators im Analkanal per se nicht möglich ist, da dieser durch dessen natürlichen Verschluss mittels der Schließmuskulatur unweigerlich herausgedrückt wird.

Beim Analfissurstift hat man sich für die bewährte Kombination aus einem progressiv abgestuften, konkav geformten Analdilator mit einem maximalen Durchmesser von 10mm entschieden. Der Vorteil der konkaven Ausformung des Analfissurstiftes besteht insbesondere darin, dass dieser der Anatomie des Patienten optimal angepasst ist und so über den gesamten Bereich der diesen umgebenden Schließmuskulatur einen gleichmäßigen, sanften und mithin für den Anwender (in der Regel) schmerzfreien Druck aufbaut. Wir sprechen hier über ein physiologisches isometrisches Aufdehnen.

Chronische Analfissuren

Eine Analfissur ist nach ca. zwei Wochen chronisch, wenn sie nicht richtig behandelt wird. Eine dauerhafte Versorgung einer Analfissur ist mit dauerhaften Kosten verbunden. Um eine langwierige Behandlung oder gar eine Operation zu vermeiden, sollten daher vom ersten Moment an die richtigen Maßnahmen getroffen werden.

Weitere Vorteile des Analfissurstiftes

Ein weiterer Vorteil dieser Ausformung des Analfissurstiftes ist darin zu sehen, dass im Gegensatz zu den rein kegelförmigen Analdehnern ein selbstständiges Austreten des Analdilators aufgrund seiner der Schließmuskulkatur angepassten Form von vornherein nahezu ausgeschlossen ist. Durch die besondere Formgebung wird beim Anspannen des Sphinkter ani der Analfissurstift demnach nicht aus dem Anus getrieben. Der Patient muss den Analfissurstift mithin nicht ununterbrochen eingeführt halten, um eine dauerhafte Dehnung und mithin eine Entlastung des Afterschließmuskels zu erreichen.

Symptomatisch bei akuten und chronischen Analfissuren sind – wie eingangs beschrieben – insbesondere auch gelegentliche Blutungen an der offenen Wunde zu beobachten, welche häufig während des Stuhlgangs auftreten und dann in der Regel als hellrote Blutspuren auf dem Toilettenpapier sichtbar werden.

Ein weiterer Vorteil der besonderen Ausgestaltungsform des vorliegenden Analfissurstiftes besteht darin, dass dieser nicht nur über den gesamten Bereich des Schließmuskels, sondern auch auf die Analfissur an sich einen gleichmäßigen Druck ausübt, welche eine Kompression der Wunde an sich bewirken kann.

In der durch die TORDYNEX MEDICAL AG durchgeführten Anwenderstudie konnte gezeigt werden, dass auch die Kompression der mittels des an die Wunde angepressten Analfissurstiftes in zahlreichen Anwendungsfällen zu einer allmählichen Stillung der meist tage- oder wochenlang anhaltenden Blutung führte.